Eine Bundesjury fällt ein Urteil im Prozess gegen Jonathan Rinderknecht, dem vorgeworfen wird, das Feuer ausgelöst zu haben, das sich zum Palisades Fire entwickelte und 12 Menschen tötete.Die Anklage legt Überwachungsaufnahmen, Handyortungsdaten und digitale Spuren, darunter Abfragen bei ChatGPT, vor, die Jonathan Rinderknecht in die Nähe des ersten Brandes namens Lachman Fire bringen und zeigen sollen, dass er den Ort nach Eintreffen der Feuerwehr verließ.Die Verteidigung argumentiert, es gebe keine Hinweise auf Brandbeschleuniger, keine Augenzeugen, die Jonathan Rinderknecht beim Entzünden gesehen hätten, und verweist auf Feuerwerke von Neujahrsfeiern als mögliche alternative Ursache.Der zehn Tage dauernde Prozess, dessen Antrag auf Abweisung von der Bundesrichterin
Anne Hwang abgelehnt wurde, stellt die Debatte über Waldbrandprävention, Notfallreaktion und den Einsatz digitaler Beweismittel in Brandstrafverfahren in den Mittelpunkt.