Die Bundesregierung stoppt das F126‑Fregattenprogramm und bestellt stattdessen acht kleinere MEKO A‑200‑Fregatten bei ThyssenKrupp Marine Systems, teilte Verteidigungsminister Boris Pistorius Industrievertretern und führenden Abgeordneten mit.Die «Financial Times» berichtet, dass die Entscheidung einen scharfen Ausverkauf bei Rüstungsaktien auslöst; Rheinmetall fällt um bis zu 13%, Hensoldt um 5% und Renk um fast 4%, Verluste, die sich auf Saab, Leonardo und BAE Systems in Europa ausdehnen.Das F126‑Programm litt unter Kostenüberschreitungen, Softwarefehlern und Beschaffungsproblemen mit
Damen Naval, was eine erwartete Abschreibung von 2 Mrd. € erforderlich macht;
Rheinmetall, das 1,5 Mrd. € für Naval Yards Lürssen zahlte, wird nicht fortfahren und der Rumpf in Wolgast bleibt ungewiss.