Jan Moström: LKAB kürzt Dividende nach Gewinneinbruch
Der staatliche Bergbauriese LKAB hat seine jährliche Dividende auf 1,5 Milliarden Kronen gesenkt, nachdem das Betriebsergebnis im vierten Quartal massiv eingebrochen war. CEO Jan Moström machte einen schwachen USA-Dollar und die steigenden Kosten für die gesellschaftliche Transformation in Kiruna für den finanziellen Rückgang verantwortlich. Trotz der geringeren Gewinne konnte das Unternehmen die Produktion im Gesamtjahr nach der Stabilisierung der Betriebsabläufe auf 25,9 Millionen Tonnen steigern.Der Vorstand schlug die geringere Ausschüttung vor, nachdem das Betriebsergebnis im letzten Quartal 2025 von 2,6 Milliarden auf 986 Millionen Kronen gesunken war. Der Umsatz ging ebenfalls auf 8,3 Milliarden Kronen zurück, während der weltweite Spotpreis für Eisenerzprodukte im gleichen Zeitraum durchschnittlich $106 pro Tonne betrug. Stabile Liefermengen halfen dabei, Währungsverluste teilweise auszugleichen, dennoch entspricht die Dividende einem Rückgang von 88 Prozent gegenüber dem Rekordwert von 2021.LKAB rechnet weiterhin mit hohen Betriebskosten und Währungsschwankungen bei der Fortführung der Umsiedlungsprojekte im nördlichen Bergbaugebiet. Die Produktion blieb im Quartal stabil und wies weniger Störungen auf als im Vorjahr, als technische Probleme bei der Erzbahn den Betrieb beeinträchtigten. Die vorgeschlagene Dividende macht etwa 50 Prozent des Gesamtgewinns für das Geschäftsjahr 2025 aus.
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