Eine vom Berliner Senat eingesetzte Expertenkommission legt heute im Roten Rathaus ihren Bericht zum bislang längsten Stromausfall der Stadt vor, ausgelöst durch einen mutmaßlichen linksextremen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke in Steglitz-Zehlendorf.Der Ausfall hatte etwa 100K Bewohner mehrere Tage lang im Winter ohne Strom und Heizung gelassen, woraufhin der Senat eine Lage von erheblichem Schaden erklärte und Rettungskräfte mobilisierte.Die Kommission, eingesetzt Ende Januar und mit
Heyo Kroemer,
Sigrid Nikutta,
Albrecht Broemme und
Uwe Nerger besetzt, liefert Risikobewertungen und Empfehlungen zur Stärkung kritischer Infrastruktur, zu Notstromplänen und zur besseren Koordination von Einsatzkräften.