Die Polizei in Berlin führt gemeinsam mit Einsatzkräften aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern koordinierte Durchsuchungen durch und nimmt einen 21-Jährigen fest, nachdem rechtsextreme Jugendliche einen 31-jährigen Mann über falsche Online-Profile zum S-Bahnhof Karlshorst gelockt und schwer verletzt zurückgelassen haben sollen.Sechzig Beamte durchsuchten sieben Wohnungen und weitere Räume, die mit fünf Beschuldigten im Alter von 14 bis 21 Jahren in Verbindung stehen, und beschlagnahmten mutmaßlich gestohlene Gegenstände, Kleidung mit Nazi-Symbolen, ein Springmesser und eine Schreckschusspistole; vier Beschuldigte wurden nach Vernehmungen entlassen.Die Staatsanwaltschaft erhebt den Vorwurf der gemeinschaftlichen schweren Körperverletzung und des besonders schweren Raubes; die Ermittler werten nun die sichergestellten Handys und Kleidungsstücke forensisch aus und bereiten die Haftvorführung vor.