Der Aufsichtsrat stimmte 12-7 gegen den Plan von Vorstandschef Oliver Blume, Emden, Hannover, Neckarsulm und Zwickau zu schließen und mehr als 100.000 Arbeitsplätze zu streichen, was seine Autorität innerhalb von Volkswagen schwächte.Zu den Gegnern gehörten der Betriebsrat und Arbeitnehmervertreter sowie das Land Niedersachsen, während die Familie Porsche/Piëch die Unternehmensleitung bei der Notwendigkeit tiefgreifender Einsparungen unterstützte.Volkswagen wird dennoch Maßnahmen vorantreiben, die keiner Aufsichtsratzustimmung bedürfen, darunter die Reduzierung der Modellpalette auf 73 und die Kürzung von Varianten um bis zu 75%, während die Unternehmensleitung 10 Mrd. € jährliche Einsparungen anstrebt, um schwache Margen bei Elektrofahrzeugen, US-Zölle und chinesische Konkurrenz zu bekämpfen.Gewerkschaften organisierten koordinierte Proteste an mehreren Standorten, und die Unternehmensleitung kündigte an, eine außerordentliche Hauptversammlung einzuberufen, um den Aufsichtsrat zu überstimmen, falls das Unternehmen als existenziell gefährdet eingestuft wird.