Deutschland plant eine umfassende Reform der Pflegeversicherung, um ein drohendes Defizit von über 22 Milliarden Euro bis 2028 durch Einsparungen und höhere Beiträge zu bewältigen.Gesundheitsministerin Nina Warken schlägt strengere Anspruchskriterien, reduzierte Rentenpunkte für pflegende Angehörige und höhere Eigenanteile für Heimbewohner vor.Trotz des Ziels einer Systemstabilisierung erntet der Entwurf Kritik, da er den Kapazitätsausbau vernachlässigt und finanzielle Belastungen auf bedürftige Haushalte abwälzen könnte.