Die deutsche Bundesanwaltschaft erhebt heute Anklage gegen Serhii K. und lässt ihn in Hamburg in Untersuchungshaft, weil er die Explosionen an Nord Stream 1 und Nord Stream 2 geleitet haben soll.Die Anklage nennt Angriffe auf zivile Energieinfrastruktur, Sprengstoffdetonationen und Zerstörung von Bauwerken und bewertet diese Taten auch im Lichte des Völkerrechts.Ermittler verweisen auf abgehörte Telefonate aus Haft in Italien, Telefon‑Daten und eine sechsköpfige Besatzung, die mit der Yacht Andromeda Sprengladungen bei Bornholm platziert haben soll; Kosten schätzt man auf 300K $ (273K €).Berichte besagen, Teile des Plans seien in Kiew genehmigt und nach Eingreifen des US‑Nachrichtendienstes gestoppt worden, während Kommandeur
Valeriy Zaluzhniy weitergehandelt habe;
Polen verweigerte die Auslieferung eines zweiten Verdächtigen.