The Cure eröffnet die Konzertserie in Berlin, in der Wuhlheide, mit einem bewusst dunklen, verlängerten Set, das nach rund 90 Minuten und einer kurzen Pause in ausgelegte, fröhlichere Zugaben übergeht.Frontmann Robert Smith wirkt sichtbar erschöpft und sagt dem Publikum zweimal „this is fucking difficult, seriously“, während die Band ausgedehnte Versionen von „Plainsong“, „From the Edge of the Deep Green Sea“, „Prayers for Rain“, „Disintegration“ und ein dramatisches „A Forest“ mit einem Gitarrensolo von Reeves Gabrels spielt.Die Gruppe verzichtet auf Feuerwerk und aufwändige Bühnenspektakel und setzt stattdessen auf surreale Bildfolgen und dichte Arrangements, um das gemischte Publikum von nihilistischer Introspektion bei „One Hundred Years“ zu ausgelassenen Mitsingmomenten bei „Friday I’m in Love“ und „Boys Don’t Cry“ zu führen; zwei weitere Konzerte in Wuhlheide sind geplant.