Evelyn Zupke fordert vom Gesetzgeber regelmäßige monatliche Zahlungen für Opfer staatlich verordneten Dopings in der ehemaligen DDR und verlangt, dass Ansprüche auf soziale Entschädigung gesetzlich verankert werden, mit einigen hundert € je nach Schwere des Schadens.Ihr Jahresbericht dokumentiert, dass ein Staatsplan mit der Bezeichnung Staatsplan 14.25 zwischen 10.000 und 15.000 junge Sportler mit anabolen Steroiden ohne Einwilligung gedopt hat und viele bis heute unter körperlichen und psychischen Folgen leiden.Zupke übergab den Bericht an Bundestagspräsidentin
Julia Klöckner am Erinnerungsort Hohenschönhausen, lobte einen im November gestarteten bundesweiten
Härtefonds, der rund 300 Personen geholfen hat, und forderte lokale Straßenbenennungen für Freiheitskämpfer der DDR.