Westeuropa verzeichnet den wärmsten Juni der Messgeschichte, meldet der Copernicus Climate Change Service: die durchschnittlichen Juniwerte liegen mehr als 3°C über dem 1991–2020er Normbereich, während ein verstärktes El Niño die Meeresoberflächen erwärmt.Eine anhaltende Hochdruck‑„Hitzehaube“ und aufeinanderfolgende Hitzewellen von Mai bis Juli bringen extreme Luftfeuchte, kaum nächtliche Abkühlung und tödliche Folgen: Brände in Südfrankreich verbrannten über 11.000 Acres, zwangen rund 10.000 Evakuierungen und Frankreich meldet etwa 1.000 Übersterblichkeiten durch Hitze.Wissenschaftler wie
Samantha Burgess vom European Centre for Medium-Range Weather Forecasts warnen, dass Meeres‑Hitzewellen, Dürre und belastete Infrastruktur ohne rasche Reduktion fossiler Emissionen und beschleunigte Anpassungsplanung zunehmen werden.