Trump warnt vor Konsequenzen bei Beginn der Atomverhandlungen mit dem Iran in Genf
Donald Trump kündigte seine indirekte Beteiligung an den Atomverhandlungen mit dem Iran an, während Abbas Araghchi zu den von Oman vermittelten Gesprächen in Genf eintraf. Diese diplomatischen Bemühungen folgen auf einen zwölftägigen Krieg im vergangenen Juni und fallen mit der Stationierung der USS Gerald R Ford in der Region zusammen. Während die USA und Israel ein vollständiges Verbot der Urananreicherung fordern, betonen iranische Beamte, dass sich die Gespräche nur auf die Begrenzung der aktuellen Anreicherung konzentrieren werden. Diese Entwicklungen erfolgen zeitgleich mit bedeutenden Militärübungen der Islamischen Revolutionsgarde in der Straße von Hormus.Die Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner werden die amerikanische Seite bei den in der Schweiz geplanten Treffen vertreten. Benjamin Netanyahu warf dem Iran anhaltende Täuschung bezüglich seiner nuklearen Absichten vor, während Marco Rubio Skepsis hinsichtlich eines erfolgreichen Abkommens äußerte. Donald Trump deutete an, dass die Genfer Gespräche nicht unbegrenzt fortgesetzt werden dürften, und brachte die Möglichkeit eines künftigen Regimewechsels ins Spiel. Der Iran bestreitet weiterhin, dass sein Atomprogramm auf die Herstellung einer Atombombe abzielt, trotz der von der EU geäußerten Besorgnis.Die aktuellen Gespräche sollen die Spannungen nach einem harten Vorgehen der Regierung in Teheran abbauen, das zum Tod Tausender Demonstranten führte. Iranische Vertreter haben ausdrücklich ausgeschlossen, ihr ballistisches Raketenprogramm oder die Unterstützung regionaler Milizen in die laufenden Verhandlungen einzubeziehen. Die Anwesenheit der USS Abraham Lincoln in der Region unterstreicht den militärischen Druck, der die diplomatischen Bemühungen begleitet. Washington beteiligte sich zuvor an der Bombardierung iranischer Anlagen, nachdem Israel während des kurzen Krieges im letzten Jahr Überraschungsangriffe gestartet hatte.Oman setzt seine Rolle als wichtiger Vermittler zwischen Washington und Teheran fort, um eine weitere militärische Eskalation im Nahen Osten zu verhindern. Trump verwies auf die frühere Beteiligung des Flugzeugträgers an der Festnahme von
Nicolas Maduro als Warnung vor den amerikanischen militärischen Fähigkeiten. Der
Iran hält an seinen roten Linien in Bezug auf die Verteidigung fest, signalisiert jedoch, dass die amerikanische Haltung in letzter Zeit realistischer geworden ist. Beide Seiten stehen unter internationaler Beobachtung, während sie versuchen, einen akzeptablen Weg zur Lösung des Atomstreits zu finden.