Pam Bondi nach Epstein-Anhörung wegen Spionage unter Druck
Die Abgeordneten Pramila Jayapal und Jamie Raskin forderten eine Untersuchung durch den Generalinspekteur, nachdem Generalstaatsanwältin Pam Bondi mit einem Ausdruck des privaten Suchverlaufs einer Abgeordneten zu Jeffrey Epstein bei einer Anhörung erschien. Während der hitzigen Sitzung des Justizausschusses geriet Pam Bondi mit mehreren Gesetzgebern über den Umgang des Justizministeriums mit geschwärzten Dokumenten aneinander. Die Spannungen verschärften sich, als die Generalstaatsanwältin persönliche Beleidigungen gegen Abgeordnete aussprach und gleichzeitig die Geheimhaltung von Namen prominenter Personen wie Donald Trump verteidigte.Abgeordnete warfen dem Justizministerium Überwachung vor, da die Regierung offenbar genau verfolgte, welche Jeffrey Epstein betreffenden Akten von Kongressmitgliedern in einem Sicherheitsraum eingesehen wurden. In ihrer Aussage bezeichnete Pam Bondi den Abgeordneten Jamie Raskin als gescheiterten Anwalt und weigerte sich, um Entschuldigung für Fehler bei der Schwärzung von Opferdaten zu bitten. Die Abgeordnete Becca Balint verließ die Anhörung vorzeitig, nachdem Pam Bondi ihr Abstimmungsverhalten kritisiert und auf die positive Börsenentwicklung unter Donald Trump verwiesen hatte.Jerry Nadler und
Ted Lieu hinterfragten die fehlenden Anklagen gegen Mitverschwörer und warfen der Generalstaatsanwältin vor, den Ausschuss vorsätzlich zu behindern und unter Eid gelogen zu haben. Der Abgeordnete
Thomas Massie stellte fest, dass das Justizministerium bestimmte Namen erst nach öffentlichem Druck freigab, was die Debatte über Transparenz in den
USA weiter anheizte.
Suhas Subramanyam beschrieb die strengen Sicherheitsvorkehrungen bei der Akteneinsicht, die individuelle Logins und ein striktes Verbot elektronischer Geräte in den Sitzungsräumen umfassten.
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